Projekte

 

Das Jugendwohnheim CASA WALTER ZIELKE

Selbstständigkeit und Eigenverantwortung heißt für die ca. 20 Jugendlichen ab 14 Jahren, dass sie ihr Leben in die eigene Hand nehmen. Das fängt bei der Reinigung des Hauses, dem Wäschewaschen und der Mithilfe in der Küche an, betrifft die Freizeitgestaltung und auch ihre schulischen bzw. universitären Leistungen. Das Konzept des Heims beruht auf der Tatsache, dass die Jugendlichen, die aufgrund intrafamiliärer Gewalt, Missbrauch oder der ökonomischen Situation nicht in ihren Familien bleiben können, sich freiwillig für die Casa Walter Zielke und gegen ein anderes Heim entscheiden. Die Möglichkeit in der Casa Walter Zielke leben zu können sehen sie als Privileg an, für das sie bereit sind mit Mario, dem Leiter der Einrichtung, individuelle Ziele abzusprechen und sich um ihr Erreichen zu bemühen. Die Freiwiligen sind ein wichtiger Bestandteil des Alltags der Casa Walter Zielke in San Felipe. Sie stellen für die Jungen wichtige Ansprechpartner dar, gestalten mit Ihnen die Freizeit, helfen bei Schulaufgaben oder geben Nachhilfe, Deutsch- oder Gitarrenkurse, backen Brot und achten auf die Ordnung in Küche und Aufenthaltsräumen. Vor allem aber konfrontieren sie die Jungen des Heims mit einer anderen, meist selbstständigeren Art ihr Leben zu gestalten als sie es gewohnt sind.

Die Grundschule ESCUELA LAS CADENAS

Im wenigen Kilometer entfernten Nachbarörtchen von San Felipe befindet sich die Schule ‚Las Cadenas’. In der Schule begleiten die Freiwilligen die Schülerinnen und Schüler in den Klassen 1-7. Sie unterstützen in enger Zusammenarbeit mit den engagierten Lehrerinnen und Lehrer, helfen den neugiereigen Schülerinnen und Schülern bei Matheaufgaben, im Englischunterricht oder bringt ihnen ein bißchen Deutsch bei. Außerdem wird während der Pausen immer Volleyball und Fußball gespielt.

 

 


Der SeniorInnentreff CENTRO DEL ADULTO MAYOR

Im SeniorInnentreff von San Felipe treffen sich jeden Tag bis zu 20 SeniorInnen. In gemeinsamer Runde wird gebastelt, gespielt, gemalt und sportliche Übungen gemacht, um fit zu bleiben. Außerdem wird immer ein Grund gefunden, eine Feier auf die Beine zu stellen. Es herrscht ein geselliges, lebendiges und kreatives Miteinander! An 5 Tagen der Woche haben sie die Möglichkeit, in der Casa del adulto mayor eine gute Zeit zu verbringen und mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.
Die Aufgabe der Freiwilligen ist es, die SeniorInnen bei diesen Aktivitäten zu begleiten und zu unterstützen. Dabei übt man sich nicht nur selbst im handwerklichen Geschick, sondern profitiert ungemein von den Gesprächen mit den ‚abuelitos‘, wie die SeniorInnen liebevoll genannt werden.
Hinter der Organisation steckt ein ca. fünfköpfiges Team, welches jeden Tag anwesend ist. Dieses besteht aus SozialarbeiterInnen, AltenpflegerInnen und sogar einem hauseigenen Physiotherapeuten. Und natürlich den Freiwilligen aus Deutschland.

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